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Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag

30.03.2009 | Öffentliches Fachgespräch

Individualisierte Medizin und Gesundheitssystem

Fachgespräch am 27.05.2009 im Bundestag

Die individualisierte Medizin könnte die Gesundheitsversorgung in etwa 15 bis 20 Jahren wesentlich prägen und alle Stufen der Leistungserbringung – von der Prävention über (Früh-)Diagnostik bis zu Therapie und Nachsorgemonitoring – durchdringen. Sie birgt das Potenzial, anspruchsvollere Qualitäts- und Kostenziele in der Gesundheitsversorgung zu erreichen, indem sie medizinische Leistungen bereitstellt, die spezifischer als bisher an das Individuum angepasst sein werden.

Im Auftrag des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung hat das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) erstmals die relevanten wissenschaftlich-technischen Entwicklungslinien in einem Zukunftsreport integriert betrachtet. Darin werden Erkenntnisse und Technologien aus der Genomforschung, dem Tissue Engineering, der Stammzellforschung und der Nanomedizin im Hinblick auf ihre Potenziale und Herausforderungen für eine individualisierte Medizin untersucht. Da es in diesen Bereichen zurzeit noch wenige anwendungsnahe Entwicklungen gibt, bleiben auch die Konturen einer solchen Medizin, ihre Möglichkeiten und Grenzen noch teilweise unscharf. Dennoch ist es aus gesellschaftlicher und politischer Perspektive wichtig, sich frühzeitig mit der Frage zu befassen, ob und wie Produkte und Verfahren der individualisierten Medizin in die Gesundheitsversorgung integriert werden könnten.

Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) hat als wissenschaftliche Beratungseinrichtung des Deutschen Bundestages die Untersuchung durchgeführt. Die Ergebnisse werden am 27. Mai 2009, 14.30 bis 17.00 Uhr in einem öffentlichen Fachgespräch unter Federführung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung dem Parlament und der Öffentlichkeit vorgestellt und im Rahmen eines Expertengesprächs diskutiert.

Interessensbekundungen richten Sie bitte per E-Mail an: .

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