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Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag

16.07.2014 | Informationen zur Vergabe von Gutachten

Gutachter zum Thema: »Umgang mit Nichtwissen bei explorativen Experimenten« gesucht

Wissenschaftliche Experimente lassen sich im Kontext neuer Technologieentwicklungen oftmals nicht auf Labore beschränken, in denen kontrollierbare Bedingungen herrschen, sondern finden in der Umwelt bzw. der Gesellschaft statt. Solche »explorativen Experimente werden häufig bei Erstentwicklungen und Folgeanwendungen von Technologien durchgeführt (z.B. im Kontext von Fracking, Gentechnik oder Geoengineering). Dabei wird die Gesellschaft mit kurz- und langfristigen Gefahren konfrontiert, da Experimente unvorhersehbar und möglicherweise nicht kontrollierbar sind. Die damit verbundenen Herausforderungen für Politik, Gesellschaft und Forschung werden vom TAB in einem TA-Projekt zum Thema »Umgang mit Nichtwissen bei explorativen Experimenten« untersucht.

Die Regulierungsansätze und die wissenschaftlichen Instrumente und Verfahren für die Abschätzung von Risiken explorativer Experimente werden im Projekt genauso analysiert wie Beteiligungsoptionen von Bürgerinnen und Bürgern. Ziel ist es, politischen Handlungsbedarf zu identifizieren und entsprechende Strategien der politischen Gestaltung aufzuzeigen. Dazu werden Kurzgutachten zu den drei folgenden Themenfeldern vergeben:

  • Gentechnik
  • Eisendüngung von Ozeanen (der Fall LOHAFEX)
  • Geowissenschaftliche Experimente (z.B. Fracking, Geothermie, Verpressung von CO2 im Untergrund)

Informationen zur Gutachtenvergabe

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