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Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag

Informationen zur Untersuchung

Aktueller Stand und Entwicklungen von Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik

Themenbereich: Bio- und Medizintechnologien
Analyseansatz: Monitoring
Themeninitiative: Ausschuss für Gesundheit sowie Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
Status: Im Abnahmeprozess
Bearbeitungsstand: Bericht fertiggestellt, Abnahme durch den ABFTA
Laufzeit: 2016 bis 2018

Gegenstand und Ziel der Untersuchung

Die vorgeburtliche (genetische) Diagnostik ist geprägt von einer Weiterentwicklung der wissenschaftlich-technologischen Möglichkeiten sowie einer qualitativen und quantitativen Ausdehnung ihrer Anwendung, aber auch von einer Kontinuität damit verbundener ethischer, psychosozialer und gesamtgesellschaftlicher Debatten und Herausforderungen. Seit vielen Jahren problematisiert werden Anforderungen und Leistbarkeit einer umfassenden Beratung vor und nach pränataler Diagnostik (PND) sowie der Einfluss auf die gesellschaftliche Haltung gegenüber Menschen mit (angeborenen) Behinderungen. Entgegen früheren Prognosen haben sich die invasive chromosomale und DNA-Diagnostik jedoch nach wie vor nicht zur Standardversorgung der medizinischen Schwangerschaftsbegleitung entwickelt. Der Deutsche Bundestag hat sich intensiv mit den seit August 2012 in Deutschland zugelassenen und angebotenen nichtinvasiven Pränataltests (NIPT) und der Frage der Kostenübernahme durch die Krankenkassen beschäftigt.

Bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Umsetzung des im Dezember 2011 in Kraft getretenen Gesetzes zur Regelung der Präimplantationsdiagnostik. Ein erster Bericht der Bundesregierung zu den Erfahrungen mit der Präimplantationsdiagnostik, der im Oktober 2015 vorgelegt wurde (Bundestagsdrucksache 18/7020), dokumentiert nur eine sehr geringe Zahl von PID-Untersuchungen, da erst 2014 nach Inkrafttreten der Präimplantationsdiagnostikverordnung das erste PID-Zentrum seine Arbeit aufnehmen konnte.

Um diese Entwicklungen in den Blick zu nehmen, hat der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) mit der Durchführung eines Monitoringprojekts beauftragt. Im Zuge der Projektbearbeitung wurde entschieden, die Themen Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik in zwei getrennten Berichten zu behandeln.

Zu den Ergebnissen der Untersuchungen

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