TA im Dialog: Cybersicherheit im Forschungsprozess

  • Veranstaltungsart:

    Impulsvorträge und Diskussion

  • Veranstaltungsort:

    Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

    Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E 200

  • Datum:

    22.09.2026

  • Veranstalter:

    TAB und Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages

  • Zeit:

    18.00 - 19.30 Uhr

  • Zielgruppe:

    Abgeordnete und ihre Mitarbeiter/innen,
    interessierte (Fach-)Öffentlichkeit

  • Programm und  Anmeldung zur Teilnahme vor Ort

  • Übertragung:

    Die Veranstaltung wird live auf www.bundestag.de live übertragen.

Worum geht es?

In Zeiten wachsender geopolitischer Spannungen und zunehmender Cyberbedrohungen gewinnt die vorausschauende parlamentarische Technikfolgenabschätzung als Instrument strategischer Orientierung an Bedeutung. Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) hat hierfür seine Foresight-Aktivitäten ausgebaut und mit Resilienz-Radar und Resilienz-Check neue Instrumente zur Analyse der Widerstandsfähigkeit zentraler Infrastruktursysteme entwickelt.

Der diesjährige Resilienz-Check untersucht die Cybersicherheit im Forschungsprozess. Im Rahmen der Veranstaltung „TA im Dialog“ werden ausgewählte Ergebnisse vorgestellt, durch fachliche Impulse angereichert und in einer Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Sicherheitsforschung erörtert. Im Fokus stehen drei Themenfelder::

  • Schutz und Integrität von Forschungsdaten
  • Cybersicherheit, Kompetenzen und Governance in Forschungseinrichtungen
  • Digitale Souveränität und vertrauenswürdige internationale Kooperationen

Ziel ist es, zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen politisch einzuordnen sowie Handlungsoptionen zur Stärkung der Cybersicherheit und Resilienz im Forschungssystem zu diskutieren.

Leitfragen der Diskussion

  • Treiber, Risiken und Zukunftsperspektiven: Welche Faktoren prägen die Cybersicherheit im Forschungsprozess, wo liegen zentrale Verwundbarkeiten? Welche Entwicklungen, Szenarien oder Wendepunkte zeichnen sich bis 2030+ ab?
  • Politische Einordnung und Handlungsbedarf: Welche strategische Bedeutung hat Cybersicherheit für das Forschungssystem und wo besteht aus politischer Sicht der dringendste Handlungsbedarf?
  • Politische Handlungsoptionen und Umsetzung: Welche Instrumente, Governance-Modelle und Anreize sind geeignet, um Cybersicherheit und Resilienz zu stärken? Welche Maßnahmen sind kurz-, mittel- und langfristig realistisch umsetzbar?

Programm

18.00 Uhr

Begrüßung
Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB, Vorsitzender des Ausschusses für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung

Moderation
Michaela Evers-Wölk, Leitung TAB-Kooperation des IZT– Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung

18.05 Uhr

Podiumsdiskussion: Wie stärken wir Resilienz, Kompetenzen und sichere Kooperationen?

 

TAB Resilienz-Check 2025/2026: Ausgewählte Ergebnisse „Cybersicherheit im Forschungsprozess 2030+“ – Zukunftsszenarien und Handlungsoptionen
Dr. Nona Bledow, Carolin Kahlisch, TAB-Projektteam Resilienz-Check

 

Fachliche Impulse für die Diskussion:

  • Technologie als Game Changer
    Mirko Ross, Gründer und CEO asvin GmbH, europäisches Cybersicherheitsunternehmen
  • Digitale Souveränität und Resilienz
    Prof. Dr. Haya Schulmann, Fachbereich Informatik an der Goethe-Universität,, Frankfurt am Main / Mitglied im Direktorium des Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit ATHENE
  • Kompetenzen und Anreize 
    Prof. Dr. Wolfgang Lehner, Mitglied im Wissenschaftsrat, Vorsitzender der Arbeitsgruppen zur Strukturevaluation der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur sowie zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Forschung
19.25 Uhr Zusammenfassung der Diskussion und Verabschiedung
19.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Programm (PDF)

Die Veranstaltung ist öffentlich und wird auf www.bundestag.de übertragen.


Für die Teilnahme vor Ort ist eine Anmeldung erforderlich. Diese ist bis zum 16. September 2026 per E-Mail an forschung∂bundestag.de unter Nennung von Namen, Geburtsdatum und ggf. Institution zu richten. Wegen der beschränkten Platzzahl wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

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